Letztes Feedback

Meta





 

Immer schlimmer...

Heute muss ich vom Amt aus zu einem Coach der mir helfen soll. Allein das macht mir schon eine Riesenangst. Die halbe Nacht war mir übel. Mit jemand anders als meiner Mama über meine Gefühle und Ängste zu reden ist für mich undenkbar. Je näher der Termin rückt, desto negativer werden meine Gedanken und meine Übelkeit nimmt zu. Hinzu kommt noch das sich das Amt auch noch nicht gemeldet hat. Der Coach meinte zwar das mit der Wohnungsübernahme alles in Ordnung geht aber solang da noch nichts schriftliches da ist trau ich denen nicht. Das ist immer noch meine größte Angst. Hier raus zu müssen. Das ist momentan mein einziger Halt und Anker. Eigentlich hätte das alles ja schon längst erledigt sein müssen aber der Coach hat vorgestern als er den Termin vereinbart hat noch gemeint das da nichts in deren System eingetragen ist und ob ich den Antrag noch nicht gestellt hab. Dabei warte ich seit 2 Wochen auf den Bescheid, gehe jeden Tag mit Panik zum Briefkasten das die mir Schwierigkeiten machen. Trotz meiner Trauer und das ich mich am liebsten im Bett verkrochen hätte habe ich ihnen immer sofort alles vorbei gebracht und jetzt???? Aber so war es schon immer bei uns. Wir haben unser Leben lang immer kämpfen müssen. Nie lief etwas einfach glatt oder total positiv. Das hat uns so zusammen geschweißt. Wir haben uns immer Gegenseitig unterstützt - uns Kraft gegeben - Mut gemacht. Und jetzt bist du nicht mehr da Mama! Was mach ich nur wenn es heute schief läuft. Die vom Amt jetzt doch Probleme machen. Ich aus der Wohnung raus soll. Du hättest mir jetzt Mut gemacht und mir geholfen meine Gedanken einzubremsen. Ja, dir gehts jetzt besser, du hast die dauernden Kämpfe hinter dir. Ich wünschte ich wär bei dir. Ich möchte hier nicht mehr sein. Diese Angst und die dauernden Sorgen und Probleme. Und wenn es nicht hinhaut dann steh ich praktisch vor dem Nichts....

15.10.14 07:04, kommentieren

Werbung


Immer wieder ein Loch - Keine Kraft mehr...

Heute war der Banktermin. Wir mussten alle Konten auflösen. Das hat mich fertig gemacht. Es waren Muttis Sachen, ihr Geld, ihre Sachen. Klar müssen wir es erledigen aber es ist alles so schnell und dieser Druck von allen Seiten das müssen wir noch tun und jenes müssen wir noch tun usw. usf. Das kostet soviel Kraft und macht mich jedesmal fertig. Danach bin ich dann noch mit S. zum Ikea gefahren. Vorbei an dem Bauern wo wir sonst immer Kartoffeln geholt haben, vorbei beim Adler wo wir sonst immer mal wieder waren und du mit Tante L. und unserer Nachbarin noch hin wolltest. Beim Ikea dann eine Kleinigkeit die mich intressiert hätte aber da ich nicht weiß wie ich mit dem Geld auskomme/was ich bekommen. Knausere ich jetzt schon mit jedem Cent. Früher haben wir zusammen alles geschafft, jetzt bin ich allein und.. ich kann nicht mehr. Danach noch zu Tante H., ja, es war ne kleine OP und fertig. Warum nicht auch bei dir? Soviele haben einen Herzschrittmacher, einen Bypass, müssen Medikamente nehmen und immer wieder zu Untersuchungen. Viele sind deutlich Älter! Heute Nachmittag bin ich in so ein Loch gefallen das wieder meine düstersten Gedanken zum Vorschein gekommen sind ( alles einfach beenden ). Ich wünschte ich würde auch einfach umfallen und es wär vorbei. Ich hab einfach nicht mehr die Kraft zu kämpfen. Du hast mir immer Mut gemacht, warst mein Rückhalt, hast meinen Kopf geradegerückt wenn meine Ängste und Zwangsgedanken wieder die Überhand gewonnen hatten. Jetzt bin ich allein, allein und total am Boden. Ich möchte ja für Mutti und J. kämpfen, ich weiß das sie das gewollt hätte aber ich hab die Kraft nicht. Seit 2 bin ich wieder daheim. Kurz darauf fings schon etwas an und dann seit drei/halb vier bin ich wieder total am Boden. Keiner mehr da der mir gut zuredet, der mich in den Arm nimmt, der mir ein lächeln schenkt und sich freut wenn ich heim komme, der mir sagt das alles gut wird, keiner da dem ich alles erzählen kann, keiner.....

8.10.14 17:32, kommentieren